Neujahrsempfang des Eisenberger Bürgermeisters in der Stadthalle PDF Drucken E-Mail
Montag, 12 Januar 2009 09:08
Erwartungsvoll und optimistisch gehen viele Eisenberger an das neue Jahr 2009 heran. Das war gestern Vormittag an der Rede von Bürgermeister Ingo Lippert (SPD) bei seinem Neujahrsempfang ebenso zu spüren wie in den anschließenden Gesprächen der zahlreichen Gäste aus Politik und Wirtschaft, aus Vereinen, Verbänden und Einrichtungen.
Lippert konnte im Rückblick auf das vergangene Jahr zunächst verkünden, dass die Stadt 1 029 036 Euro mehr eingenommen hat als ursprünglich erwartet. Aus den Rücklagen, dem "Sparbuch" der Stadt, mussten somit nur reichlich 350 000 Euro entnommen werden, statt der vorgesehenen reichlich eine Million Euro. Mehrausgaben hatten sich am Bau des Gebäudes Markt 13/14 und durch das Hochwasser erbeben. Einen Kassenkredit musste die Stadt 2008 - wie schon in den zurückliegenden acht Jahren - nicht aufnehmen.

Für 2009 stehen wieder eine Reihe von Investitionen an, nannte der Bürgermeister als erstes den Ländlichen Wegebau an den Langen Feldern, das Gebäude der Robertsmühle und den Parkplatz dort. Des Weiteren steht der Abriss der Schweinemastanlage mit rund 300 000 Euro im Vorhabensplan, zum Bau der Sittich-Voliere im Tiergarten will die Stadt mit 40 000 Euro etwa die Hälfte der anfallenden Kosten übernehmen. Erhebliche Summen werden als Investitionszuschuss in die Kindergärten am Waldkrankenhaus und "Marienkäfer" fließen.

Die Sanierung des Gebäudes Markt 13/14 wird 2009 beendet, kündigte Lippert den Gästen beim Empfang an, dass sich mit der Einrichtung des Bürgerbüros in diesem Gebäude die Dienstleistungen für die Kreisstädter verbessern werden.

Fortgesetzt werden soll die Straßensanierung in der Kreisstadt, nannte Ingo Lippert Wächtergasse, Schorl und Geyerstraße. In Saasa soll das Straßenstück bis zum Tierheim in Ordnung gebracht werden. Für Kursdorf macht sich Eisenberg stark für den Hochwasserschutz.

Als besonders große Straßenbaumaßnahme, mit der die Stadt dieses Jahr für einen längeren Zeitraum leben muss, nannte der Bürgermeister die Bundesstraße 7, die von der Ampel in der Geraer Straße bis in die Mitte von Kursdorf saniert werden soll, und zwar bei Vollsperrung. Im Zusammenhang damit wird auch der Geh- und Radweg auf dem ehemaligen Eisenbahngleisbett fortgesetzt. Allen im Saal, besonders den werdenden Müttern alles Gute fürs neue Jahr!

Heiterkeit auslösender netter Wunsch von Ingo Lippert, der selbst bald wieder Papa wird.

Quelle: OTZ
 
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