"Lampenfieber" mit dem Besten aus zehn Jahren PDF Drucken E-Mail
Montag, 10 November 2008 07:33
Das Beste aus zehn Jahren Talentefestival "Lampenfieber" haben Kay Dörfel, sein Freund Eberhard Hertel und Mitstreiter am Sonnabendnachmittag in der wohl gefüllten Eisenberger Stadthalle dargeboten. Und so viel steht fest: Damit hat der Sänger und Entertainer wieder einige hundert Menschen ein paar Stunden lang glücklich gemacht, und nicht nur damit, sondern auch mit den vorangegangenen neun volksmusikalischen "Lampenfiebern".

"Mit großer Wahrscheinlichkeit war dieses das letzte Mal. Ich schaffe es einfach nicht mehr", sagte Dörfel im Gespräch mit unserer Zeitung. "Es war vor elf Jahren ein Faible von mir, einen Wettbewerb für Talente aus der Region zu veranstalten." Doch nun sei´s einfach nicht mehr machbar.

Am Sonnabend jedenfalls war die Stimmung prächtig. Es wurde mitgesungen, mitgeklatscht und geschunkelt.

Einzeln und gemeinsam sangen Eberhard Hertel, der übrigens demnächst 70 wird, und Kay Dörfel. Die "Dance Kids" aus Tautenburg und "Dani plus Sahne" aus Dornburg erfreuten das überwiegend ältere Publikum mit farbenprächtigen Kostümen und Schautänzen.

Thüringens ältestes Musikantenduo "Die grauen Rebellen" ließen ebenso aufhorchen wie Kerstin Schurig aus Hartmannsdorf.

Und besonders schön sangen die "Thüringenspatzen" Julia, Julia, Ann-Kathrin und Luisa, die allesamt aus Suhl und Umgebung kommen.

Für Ann-Kathrin war´s mit dem Lied vom "Regenbogen" sogar eine Weltpremiere.

Bei den bisherigen Talentefestivals gab´s jeweils eine Jury. Diesmal nicht, weil "Best off" angesagt war. Der Eisenberger Lutz Wiesner, selbst Organisator größerer Veranstaltungen, saß von Anfang an mit in den Jurys - unter anderem mit den "Wildecker Herzbuben". Auch ohne Jury war er am Sonnabend gekommen: "Es hat jedes Jahr richtig Spaß gemacht. Toll, was für Talente da waren", erinnert er sich gern.

Nach reichlich dreieinhalb Stunden ging der unterhaltsame Nachmittag, bei dem´s auch Kaffee und Stollen gab, dann zu Ende.

Zum großen Abschluss-Bild wurden alle Mitwirkenden auf die Bühne gebeten, um - gemeinsam mit dem begeisterten Publikum - das Rennsteiglied zu intonieren.

(Quelle: OTZ)

 
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